Cybermobbing

Unter Cyber-Mobbing (hier wird der Begriff synonym zu Cyber-Bullying, E-Mobbing u.Ä. verwendet) versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderne Kommunikationsmittel – meist über einen längeren Zeitraum.


Cyber-Mobbing findet entweder im Internet (z.B. durch E-Mails, Instant Messenger wie beispielsweise ICQ, in Sozialen Netzwerken, durch Videos auf Portalen) oder per Handy (z.B. durch SMS oder lästige Anrufe) statt. Oft handelt der Täter – den man "Bully" nennt – anonym, sodass das Opfer nicht weiß, von wem die Angriffe stammen.

 

Gerade bei Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen kennen Opfer und TäterInnen einander meist auch in der „realen“ Welt. Die Opfer haben fast immer einen Verdacht, wer hinter den Attacken stecken könnte. Cyber-Mobbing geht in der Regel von Personen aus dem eigenen Umfeld aus – der Schule, dem Wohnviertel, dem Dorf oder der ethnischen Community. Fälle, in die gänzlich Fremde involviert sind, sind wenig verbreitet.

Was tun?

  • Informationen zu dem Thema im Internet:
  • Aussprache mit einem Vertrauen, z. B. gutem Freund(in), Eltern, Klassenlehrer oder anderem Vertrauten.
  • Jugendliche können über www.juuuport.de anonym mit einem Scout Kontakt aufnehmen
  • bei der Polizei in Nürnberg ist Herr Christian Brunner dafür zuständig (Telefon 0911 / 21 12 55 19). Am Telefon kann er anonym beraten. Bei einem Gespräch auf der Polizeiwache müssen bei Minderjährigen die Eltern dabei sein.
  • Beratung durch einen Anwalt. Auf dieser Internet-Seite können Sie nach einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt aus dem Bezirk der Rechtsanwaltskammer Nürnberg suchen.

Pressespiegel

Im Netz lässt sichs leicht schikanieren (Nürnberger Nachrichten v. 25.10.2011)


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